FAZ 25.02.2026
05:35 Uhr

(+) Wenn Angst krank macht: „Panikattacken können sich wie ein Herzinfarkt anfühlen“


Ob Flugangst oder Panikstörung: Jeder Vierte entwickelt in seinem Leben eine Angsterkrankung. Wann wird Angst zu viel? Und wie behandelt man eine Angststörung? Ein Psychiater gibt Antworten.

(+) Wenn Angst krank macht: „Panikattacken können sich wie ein Herzinfarkt anfühlen“

Auf keinen Fall. Angst gehört zum Menschsein und ist aus meiner Sicht unsere wichtigste Emotion. Unter den sogenannten Grundemotionen ist sie diejenige, die eine elementare Funktion ausübt: Sie schützt uns vor Bedrohung und ermöglicht, dass wir uns sicher und gefahrenbewusst in unserer Umwelt bewegen. Ein Radfahrer, der keine Angst hat, biegt möglicherweise unachtsam ab und wird überfahren. Ein Anleger an der Börse, der keine Angst hat, tätigt möglicherweise riskante Investitionen und gerät dadurch in finanzielle Bedrängnis. Der Schüler, der keine Angst – im Sinne eines gesunden Respekts vor seiner Aufgabe – hat, bereitet sich nur unzureichend auf die Prüfung vor und kann so die erforderliche Leistung nicht erbringen. Natürlich darf Angst nicht übermächtig werden, es kommt auf das richtige Maß an: Die beste Leistung bringen wir bei einem mittleren Angst- und Anspannungsniveau.

Arne Lawrenz ist so etwas wie das Oberhaupt aller europäischen Elefantenfamilien: Der Direktor des Zoos in Wuppertal kontrolliert, welche Elefanten sich paaren – und in Zukunft vielleicht auch, wann ihr Leben endet.

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Die Gewalt an Schulen nimmt zu, sogar an Grundschulen greifen Kinder ihre Lehrer an. Wegen Viertklässlern kommt es zu Polizeieinsätzen. Was steckt hinter der wachsenden Aggressivität?

Koordinatorin „Gesellschaft“.

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