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27.01.2026
05:43 Uhr
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Wohnungen werden kleiner. Erstmals seit Jahrzehnten. Ist das gut so?

Der „Internationale Tag des eigenen Zimmers“ klingt für deutsche Ohren nach einer skurrilen Fußnote im Kalender, – etwa wie der Champagner-und-Pommes-Tag oder der Welttag der Introvertierten. Doch der auf diesen Sonntag fallende Tag bekommt ungeahnte Aktualität: Erstmals seit Beginn der Erhebungen stagniert die durchschnittliche Wohnfläche in Deutschland. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erwartet sogar, dass sie bald schrumpft. Der Raum für das eigene Zimmer – ein Zeichen des Wohlstands – wird weniger.
Insolvenzen, Leerstand, Onlinehandel: In der Innenstadt stehen Einkaufstraßen unter Druck. Die Stadtzentren sollen nun auch Büros, Wohnungen und mehr beherbergen.
Der Wirtschaftsflügel will den Rechtsanspruch auf Teilzeit beschränken und löst damit eine hitzige Debatte aus. Ökonomen sagen: Das geht am Kern des Problems vorbei.
Die Zahl der Grippefälle steigt seit Januar deutlich. Impfstoffnachschub muss nun aus Italien und Spanien kommen. Auch wichtige Antibiotika fehlen.
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