FAZ 21.01.2026
06:50 Uhr

(+) Weniger Stellenanzeigen: „Was früher der Junior gemacht hat, erledigt die KI heute in Sekunden“


Seit dem Aufkommen der generativen KI sind die Stellenausschreibungen in Deutschland um rund ein Drittel gesunken. In einigen Branchen lässt sich die KI eindeutig als Ursache identifizieren. Vor allem bei den Einsteigern.

(+) Weniger Stellenanzeigen: „Was früher der Junior gemacht hat, erledigt die KI heute in Sekunden“

Künstliche Intelligenz ist auf dem Arbeitsmarkt angekommen. Seit dem Start von ChatGPT als Beginn des breiten Einsatzes der generativen KI sind die Stellenanzeigen vor allem in den Branchen eingebrochen, in denen die geforderten Fähigkeiten schon in hohem Maße ganz oder zumindest teilweise auch der KI zugeschrieben werden.

Weil KI die Einstiegshürde in vielen Jobs senkt, wächst der Bewerberkreis im Durchschnitt um zehn Prozent. Damit sinken auch die Löhne. Es sei denn, man gehört zu den Topexperten seines Metiers. Dann erhöht KI das Gehalt.

KI-Agenten sollen Prozesse automatisieren und Produktivität heben. Doch nur wenige Unternehmen schaffen den Sprung aus Pilotprojekten. Nicht die Technik, sondern Integration, Datenqualität und Führung bremsen.

Sougwen Chung gilt als Pionierfigur der Mensch-Maschine-Kunst und nutzt nur auf eigenen Daten trainierte Modelle. Die meisten Künstler haben diese Wahl nicht. Ihre Werke wurden längst von OpenAI und Co. gestohlen.

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