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20.11.2025
09:50 Uhr
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Ein neues Finanzinstrument für mehr als 70 Länder soll den Schutz des Tropenwaldes lukrativer machen als dessen Rodung. Die Bundesregierung hat nun eine Milliarde Euro dafür zugesagt.

Brasiliens Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva hatte den Schutzfonds Tropical Forest Forever Facility (TFFF) im Vorfeld des Weltklimagipfels in Belém ins Leben gerufen. Wie viel Geld Deutschland dafür gibt, war mit Spannung erwartet worden. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte nur eine „namhafte Summe“ angekündigt, ohne aber konkreter zu werden.
Berlin wird für zehn Jahre je 100 Millionen Euro in einen Fonds zum Schutz des Regenwaldes einzahlen. Damit ist Deutschland das zweite EU-Land, das einen größeren Beitrag zusagt.
Auf der Weltklimakonferenz will Brasilien zeigen, wie ein Ende für Kohle, Öl und Gas aussehen könnte. Präsident Lulas Fahrplan hat viele Unterstützer – aber längst nicht genug. Der Blick geht auch nach China.
Bundesumweltminister Schneider wirbt auf der Weltklimakonferenz in Belém für „gerechte Übergänge“. Und stellt eine Stadt in der Niederlausitz als Vorbild vor.
Redakteurin in der Wirtschaft
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