FAZ 27.02.2026
17:45 Uhr

(+) Welterfolg „Lázár“: Warum ist er so ungeheuer erfolgreich?


Nelio Biedermann steht mit seinem Roman „Lázár“ seit einem halben Jahr auf der Bestseller-Liste. Jetzt will Tom Tywker das Buch verfilmen lassen. Was sein Erfolg über die Bedürfnisse von Lesern sagt – und über die Literaturkritik.

(+) Welterfolg „Lázár“: Warum ist er so ungeheuer erfolgreich?

Wenn ein Schriftsteller mit 22 Jahren einen Roman schreibt und seit einem halben Jahr auf der „Spiegel“- Bestsellerliste steht, kann man ihm dazu nur gratulieren. So ein Erfolg ist überwältigend – vor allem für den Autor selbst, aber natürlich auch für seinen Verlag. Zugleich stellt sich die Frage, wer oder was dieses Buch so ungeheuer erfolgreich gemacht hat und was dieser Erfolg bedeutet: für die deutschsprachige Gegenwartsliteratur, für die Zeit, in der es erscheint, für die Leserinnen und Leser, bei denen dieses Buch ganz offensichtlich einen Nerv trifft, aber auch für die Literaturkritik.

Früher war sie die Letzte auf der Party, heute kann sie sich ein Leben ohne ihre Heizdecke nicht mehr vorstellen. Im Interview spricht Ildikó von Kürthy über ihr neues Buch, ihre Bewerbung bei „Germany’s Next Topmodel“ – und das Positive am Älterwerden.

Eine Mandantin mit Gedächtnisverlust und ein Anwalt, der den eigenen Kindheitserinnerungen nicht traut – der italienische Krimiautor Gianrico Carofiglio setzt in seinem neuen Buch auf psychologische Analysen.

Ihr Großvater war bei der SS, mehr ist nicht herauszufinden: In ihrem neuen Buch „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ konzentriert sich Judith Hermann deshalb darauf, zu erzählen, was es heißt, mit einer dunklen Ahnung zu leben

Verantwortliche Redakteurin für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

Schlagworte: