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18.11.2025
19:17 Uhr
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Beim Ludwig-Erhard-Gipfel am Tegernsee treffen sich Entscheider. Nun wird Kritik an der Veranstaltung laut. In deren Zentrum: Wolfram Weimer.

Im Mai trafen sich in Gmund am Tegernsee wieder deutsche Topentscheider und Opinionleader zum „Ludwig-Erhard-Gipfel“, der zum elften Mal von Wolfram Weimer und seiner Frau Christiane Goetz-Weimer organisiert wurde. Die Stimmung war diesmal besonders gut: Kurz zuvor war Friedrich Merz zum Bundeskanzler gewählt worden und Weimer („unser Wolfram“) als Kulturstaatsminister vereidigt. Beide sind eng mit dem Tegernsee verbunden. Merz hat in Gmund dank seiner Frau (Familienbesitz) ein Häuschen, Weimer ist am See seit Längerem mit seiner „Weimer Media Group“ ansässig.
Im Norden kennt man das Modell einer Regierung ohne eigene Mehrheit. Das lässt sich nicht ohne Weiteres übertragen. Voraussetzung sind hohe Flexibilität – und ein „negativer Parlamentarismus“.
Donald Trump empfing Mohammed bin Salman im Weißen Haus mit offenen Armen und verteidigte ihn gegen Fragen nach dem ermordeten Regimekritiker Kashogghi. Doch der erhoffte diplomatische Erfolg blieb aus.
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Politischer Korrespondent in München.
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