FAZ 15.08.2026
07:48 Uhr

(+) Was tun in der Rente: „Man braucht keine spektakulären Projekte, um als Ruheständler glücklich zu sein“


Der Wecker klingelt nicht mehr, das Handy schweigt – was jetzt? Zwei Männer und eine Frau erzählen, wie sie den Umstieg von einem fordernden Beruf in den Ruhestand erlebt haben und was das Beste an ihrem neuen Leben ist.

(+) Was tun in der Rente: „Man braucht keine spektakulären Projekte, um als Ruheständler glücklich zu sein“

Am meisten nervt mich, wenn die Leute fragen, was man denn jetzt Tolles macht. So als müsste man den Mount Everest besteigen oder einen Ozean überqueren, wenn man etwas früher aus dem Berufsleben ausscheidet. Ich bin 2024 im Mai mit 64 Jahren als Geschäftsführer der Messe Frankfurt gegangen – zwei Jahre vor Vertragsende. Das war meine Entscheidung, und die war mir wichtig. Wir hatten die schwierige Zeit der Corona-Krise überwunden, das Geschäft lief wieder, wichtige Bauprojekte auf dem Gelände waren abgeschlossen. Nach 27 Jahren bei der Messe erschien mir das ein guter Zeitpunkt, um zu gehen.

Seit seiner Kindheit widert Fisch unseren Autor an. Allein beim Geruch wird ihm übel. Aber entgeht ihm da nicht was? Ein Psychologe hat Tipps, wie er sich dem Fisch annähern kann.

Unser Autor war nahe am Burnout, bis er sich seine eigenen Eltern zum Vorbild nahm: Nun erzieht er seine Kinder mit „konstruktiver Vernachlässigung“ – und steht nicht mehr beim ersten Jammern parat.

Im Oktober wird das Jugendwort des Jahres gekürt. Unser Autor ist die Auswahlliste mit einem Experten durchgegangen – mit seinem dreizehnjährigen Sohn. Der kritisiert die zehn Vorschläge und macht einen eigenen.

Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

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