FAZ 28.11.2025
18:06 Uhr

(+) War es doch Russland?: Die andere Spur im Fall „Nord Stream“


Wer sprengte die Gasleitungen? Deutsche Fahnder haben vor allem die Ukraine im Blick. Abgeordnete des Bundestages sehen Indizien für eine andere Theorie.

(+) War es doch Russland?: Die andere Spur im Fall „Nord Stream“

Mehr als drei Jahre nach dem Sprengstoffanschlag auf die russischen „Nord-Stream“-Gasleitungen am Boden der Ostsee ist zum ersten Mal ein Verdächtiger der deutschen Justiz überstellt worden – der Ukrainer Serhij K. Politiker und Fachleute finden aber, dass sich die Bundesanwaltschaft als ermittelnde Behörde zu einseitig auf ukrainische Verdächtige ausrichtet. Sie sehen Unstimmigkeiten in der „ukrainischen“ These und führen Indizien an, die auf Russland deuten. Außerdem weisen sie darauf hin, dass Moskau ein starkes Motiv für die Aktion gehabt habe.

Die Bundeswehr bekommt ein neues Sturmgewehr mit kleinem Kaliber.  Das nährt Zweifel. Taugt es für die Landesverteidigung?

Der US-Sondergesandte Witkoff steht in der Kritik, weil er Moskau Tipps zum Umgang mit Trump gegeben haben soll. Die dürfte Putin aber gar nicht nötig haben.

Russland bereitet sich militärisch auf einen Konflikt mit dem Westen vor und bedroht die europäische Freiheit und Sicherheit. Es liegt in unserer Hand, ein unmissverständliches Signal an Moskau zu senden.

Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

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