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12.12.2025
10:51 Uhr
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Das Eis der Westantarktis schmilzt rapide, nicht zum ersten Mal. Was aber bald noch blühen könnte, wird auch die Klimapolitik irritieren: Ein „Rülpsen“ aus der Tiefsee droht, eine klimaneutrale Welt um Jahrzehnte zurückzuwerfen.

Die Ozeane sind bisher unser wichtigster Verbündeter im Kampf gegen einen galoppierenden Klimawandel. Sie bilden einen riesigen erdumspannenden Schwamm: Ein Viertel der klimaschädlichen Emissionen und sogar neunzig Prozent der Energie, die der Planet durch diese Emissionen ansammelt, werden von den Meeren geschluckt. Das Wasser nimmt das Gas auf, wandelt es um, und das Wasser trägt die überschüssige Wärme mit den großräumigen Strömungen in die Tiefsee. Doch entsorgt ist damit das Problem keineswegs. In den Tiefen vor dem Südkontinent Antarktis, aber auch an den Eisrändern beobachten Forscher seit Jahren und Jahrzehnten, wie weit diese Veränderungen reichen und welche Konsequenzen sie mitunter haben können.
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Verantwortlicher Redakteur für das Ressort „Wissenschaft“.
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