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30.07.2026
06:50 Uhr
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Über Jahre hat Japans Volkswirtschaft vom billigen Yen profitiert. Was jedoch die Exporte stärkt, äußert sich längst als größeres Problem für die Binnenwirtschaft.

„Irgendwann ist mal Schluss.“ Ein Gedanke wie dieser scheint aktuell die Triebfeder für diverse Maßnahmen und Diskussionen in Japans Politik zu sein: Da wäre etwa die Frage, wie viel Geld ausländische Unternehmer für ein Managervisum vorlegen müssen. Kürzlich wurde die Summe auf umgerechnet 160.000 Euro versechsfacht. Außerdem debattiert das ostasiatische Land darüber, inwieweit es Ausländern noch gestattet sein sollte, Land zu erwerben. Denn immer mehr Ausländer kaufen Grundstücke in Japan.
Eine ganze Generation von Anlegern kennt Staatsanleihen nur als Ertragsbremse. Diese Zeiten sind vorbei. Das hat nicht nur mit der Inflation zu tun.
Nach einer Übernahme der Commerzbank befänden sich vier der ehemals fünf deutschen Großbanken unter dem Dach der Mailänder Unicredit. Übrig bliebe die Deutsche Bank, die aber nur noch in der zweiten Liga spielt. Politikirrtümer und Managementfehler erklären die Misere.
Deutschland braucht ein Programm zur Sanierung der Staatsfinanzen, das tief in öffentliche Ausgaben eingreift. Es müsste viel länger als vier Jahre dauern und Steuererhöhungen beinhalten.
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