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04.02.2026
06:30 Uhr
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Vor dem Urteil gegen die deutsche Linksextremistin Maja T. stellt sich die Frage nach der Unabhängigkeit der Gerichte in Ungarn. Eine Richterin schildert der F.A.Z. die Lage.

An diesem Mittwoch wird Maja T. ein vorerst letztes Mal in den holzgetäfelten Saal des Budapester Stadtgerichts geführt werden, damit ein Urteil über sie gesprochen wird. Im äußersten Fall drohen der 25 Jahre alten Deutschen 24 Jahre Haft. Sie soll im Februar 2023 mit anderen Linksextremisten in Budapest Männer, die ihre Gruppe als Neonazis ausgemacht hatte, mit Schlagwerkzeugen angegriffen und teils übel verletzt haben.
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Politischer Korrespondent für Österreich, die Slowakei, die Tschechische Republik und Ungarn mit Sitz in Wien.
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