FAZ 25.11.2025
13:15 Uhr

(+) Volkswagen holt auf: VW richtet in China eine Art zweites Wolfsburg ein


Zum ersten Mal entwickelt der VW-Konzern Autos komplett in China. Hilft das der Aufholjagd in dem wichtigen Markt – und wie stark macht es der eigenen Zentrale Konkurrenz?

(+) Volkswagen holt auf: VW richtet in China eine Art zweites Wolfsburg ein

Die Leute, die den VW-Karren aus dem Softwaredreck ziehen sollen, sind meistens um die dreißig, männlich und fast ausnahmslos Chinesen. Sie sitzen Schulter an Schulter in Großraumbüros mit hunderten Leuten. Vor ihnen auf dem Bildschirm sind viele Zeilen an Computercode zu sehen, neben ihnen liegt nicht selten ein Motherboard auf dem Schreibtisch, das sie hier im Haus selbst designt haben. In Hefei in der ostchinesischen Provinz Anhui, gut zwei Zugstunden von Shanghai entfernt, schlägt das Herz des Volkswagen-Konzerns für die östliche Hemisphäre.

Mit dem amerikanischen Partner Rivian will VW seine Software-Probleme lösen. Doch in der Allianz prallen Welten aufeinander. Der Takt ist gnadenlos – und für Vorstandschef Oliver Blume geht es um die Zukunft an der Konzernspitze.

Der größte Autohersteller der Welt, Toyota Motor, baut eine neue Stadt. Hier sollen kreative Köpfe Mobilitätsideen entwickeln – und den perfekten Kaffee.

3,4 Milliarden Menschen leben in Ländern, die mehr für Zinsen als für Bildung oder Gesundheit ausgeben. Um diese Situation zu lindern, müssten sich mehrere Dinge ändern.

Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.

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