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12.02.2026
07:26 Uhr
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Das Völkerrecht der Nachkriegszeit gibt es nicht mehr. Die EU kann aus der Not eine Tugend machen und hohe Standards auch jenseits etablierter Partnerschaften vereinbaren und durchsetzen.

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij pocht auf ein festes Datum für den EU-Beitritt seines Landes. (Foto: Omar Havana/AP/dpa)
Die viel beschworene regelbasierte internationale Ordnung scheint aus den Fugen geraten zu sein. Trotz ihrer Kriege waren die USA während der vergangenen vierzig Jahre der Stabilitätsanker dieser Ordnung. Nun sehen sie augenscheinlich keinen Sinn mehr darin.
Viele Menschen trauen den Wohlstandsversprechen der etablierten Parteien nicht mehr. Daher akzeptieren sie eher Umwälzungen gewachsener politischer Strukturen.
Firmen leiden unter geopolitischen Verwerfungen. Vorbereitet aber sind sie auf die neue, harte Welt der Geoökonomie nicht, warnen Berater.
Die 175 Millionen Einwohner von Bangladesch wählen am heutigen Donnerstag nicht nur ein neues Parlament, sondern stimmen auch über Reformen ab. Die Führung des Textillandes könnte ein Kleptokrat übernehmen.
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