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24.11.2025
16:55 Uhr
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Die Forscher müssen sich selbst darum kümmern, dass ihnen die Gesellschaft vertraut und ihre Erkenntnisse annimmt.

In Deutschland vertrauen über 80 Prozent der Bevölkerung der Wissenschaft. Bei etwas mehr als der Hälfte ist das Vertrauen sogar hoch bis sehr hoch. Nur ein Zehntel traut der Forschung nicht über den Weg. Aus Wissenschaftlersicht mag das gut klingen, hat aber einen Haken: Seit fünf Jahren sinkt das Vertrauen, und der Anteil der Misstrauischen steigt. In den Pandemiejahren 2020 bis 2022 vertrauten mehr als 90 Prozent der Einwohner in Deutschland der Wissenschaft. Als „stabil“ bezeichnet „Wissenschaft im Dialog“ die Zahlen. Die erhebt die Initiative jährlich in einer repräsentativen Umfrage und veröffentlicht sie als Wissenschaftsbarometer.
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Redakteurin im Ressort „Wissenschaft“.
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