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15.09.2026
06:42 Uhr
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Mecklenburgs größter Schriftsteller ist Uwe Johnson. Was hat uns sein Roman „Jahrestage“ vor der dortigen Landtagswahl zu sagen? So einiges – über völkische Heimatvorstellungen, Schuld und Propaganda.

In diesen Tagen nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und vor denen in Mecklenburg-Vorpommern fragen sich viele, was noch hilft gegen eine sich selbst feiernde, rohe rechte Ideologie. Besonders der Begriff „Heimat“ wird dabei gerne ins Feld geführt. Offenbar wirkungsvoll werden Ackerscholle und Tradition beschworen, auf Simson-Mopeds volksnahe Runden gedreht. So wird einerseits DDR-Nostalgie geschürt, andererseits soll den von der Politik frustrierten Bürgern strukturschwacher Regionen völkisches Gedankengut in die Ohren geträufelt werden.
Was widerfuhr einem 1926 geborenen Deutschen? Siegfried Lenz hat die für seinen Jahrgang typischen schrecklichen Erfahrungen machen müssen. Und doch ist ihm einiges erspart geblieben. Und nicht alles hat er erzählt.
Moritz Weber zeigt, dass Frédéric Chopins sexuelle Identität jahrzehntelang verfälscht wurde. Man sagt ihm bis heute Affären mit Frauen nach. Doch Belege gibt es nur für seine Liebe zu Männern.
Wie soll die deutsche Sicherheitspolitik in zehn Jahren aussehen? Von wem drohen die größten Gefahren und wer wird uns schützen? Der Militärhistoriker Sönke Neitzel über Hightech-Kriege und den Willen zum Kampf.
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