FAZ 17.11.2025
16:06 Uhr

(+) Umstrittener Gesetzentwurf: Worum es beim Rentenstreit geht


Die Union streitet über das Rentenpaket. Die Junge Union rebelliert, 18 Abgeordnete wollen dem Gesetz im Bundestag nicht zustimmen. Worum geht es ihnen?

(+) Umstrittener Gesetzentwurf: Worum es beim Rentenstreit geht

Er legt fest, dass das Rentenniveau bis zum Jahr 2031 bei 48 Prozent des durchschnittlichen Einkommens eines Erwerbstätigen liegen wird. Diese Untergrenze im Verhältnis von Einkommen zu Rente wird auch als „Haltelinie“ bezeichnet. Die gibt es seit 2018. Sie bis 2031 zu verlängern, war schon im Koalitionsvertrag vereinbart worden. Der Gesetzentwurf geht aber weiter: Er legt fest, dass auch nach 2031 das Rentenniveau um rund einen Prozentpunkt höher als laut dem derzeit geltenden Recht liegen soll.

Im Rentenstreit fühlt sich die Junge Union vom CSU-Chef eher gesehen als vom CDU-Chef. Manche glauben aber, Söders Mütterrente sei Teil des Problems.

Ohne die CDU Baden-Württemberg wäre Merz heute kaum Kanzler. Doch ausgerechnet dort rückt der Spitzenkandidat von ihm ab – nicht nur bei der Rente. Eine riskante Strategie.

Im Rentenstreit kommt Friedrich Merz an Johannes Winkel nicht vorbei. Der JU-Vorsitzende setzt der Koalition Grenzen.

Redakteurin in der Politik.

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