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13.01.2026
07:43 Uhr
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Eine von 66 Organisationen, deren Arbeit plötzlich im Widerspruch zu amerikanischen Werten und Interessen stehen soll: Was bedeutet der Austritt der Vereinigten Staaten aus der Völkerrechtskommission der Vereinten Nationen?

War’s das nun mit dem Völkerrecht? Mit der regelbasierten Weltordnung, für die auch hierzulande mancher nur noch Häme übrighat? Er brauche kein Völkerrecht, ließ Donald Trump am Mittwoch letzter Woche im Gespräch mit der „New York Times“ verlauten, schließlich könne er sich auf seine Moral verlassen und schaue, dass er niemandem schade. Auf genauere Nachfrage lenkte der Präsident ein: Es komme darauf an, wie man Völkerrecht definiere. Dass verbindlich vereinbarte internationale Standards für ihn dabei kein Maßstab sind, daran ließ er allerdings keinen Zweifel: Entscheidend ist nur der Wille des Machthabers.
Der amerikanische Präsident teilt die Welt in Einflusszonen auf. Ist die Intervention in Venezuela der Beginn einer neuen Ordnung?
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