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19.01.2026
09:29 Uhr
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Was Donald Trump anrichtet: Hören wir es so oft, dass wir es schon überhören?

Am 10. Mai 1933 wertete der britische Philosoph Bertrand Russell die Machtergreifung der Nationalsozialisten als „das bedeutungsschwerste Omen (gravest portent) für die ganze zivilisierte Welt“. Den „Triumph of Stupidity“ (der Titel seines Essays) sah er darin, dass in der modernen Welt die Stupiden auf arrogante Weise von sich selbst überzeugt sind, während die Intelligenten von Zweifeln geplagt werden – wohlbekannt als das Hamlet-Problem.
Alle rufen nach einem effizienteren Staat, aber wenn es an die Beschneidung der eigenen Pfründe geht, ist man in den kleineren der 16 Bundesländer nicht dabei. Warum die Reform des Föderalismus dringend geboten, aber politisch chancenlos ist.
Die Beitragskommission KEF will die Erhöhung des Rundfunkbeitrags mildern: Statt 58 gäbe es für ARD und ZDF monatlich 14 Cent mehr. Politiker, die ARD und ZDF für reich genug halten, sehen sich bestätigt. Was ist da los?
Capote verachtete das Tippen, Heidegger die Mechanisierung des Geistes – die Schreibmaschine setzte sich trotzdem durch. Magnus Wieland erzählt, wie um die neue Technik gekämpft wurde.
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