FAZ 13.11.2025
11:55 Uhr

(+) Trübsinn im November: Wie Sie der Winterdepression entkommen


Depressive Verstimmungen plagen viele Menschen in der dunklen Jahreszeit. Lichttherapien helfen. Aber Sie sollten auch andere Mittel gegen den Trübsinn kennen.

(+) Trübsinn im November: Wie Sie der Winterdepression entkommen

Haben Sie auch ungewöhnlich große Lust auf Süßes? Ist der Nachtisch in der Kantine unwiderstehlich, und löst sich die Tafel Schokolade an einem Abend in Luft auf? Und geht es Ihnen immer so, im Oktober, November, Dezember? Dann ist das kein gutes Zeichen, sagen Physiologen. Denn der Hunger auf Kohlenhydrate ist ein Symptom der saisonalen Depression, fachsprachlich kurz SAD für Seasonal Affective Disorder genannt. Auf den Heißhunger nach Kohlenhydraten folgt bleierne Müdigkeit, das Bett wird zum Sehnsuchtsort. Innerhalb weniger Wochen sinkt die Stimmung. Jedes Jahr erwischt dieses Phänomen bis zu zwei Prozent der Deutschen. Im Winter geht es ihnen schlecht. Erst im Frühjahr, wenn die Tage länger werden, verflüchtigt sich die Dunkelheit wieder aus den Gedanken.

Weihnachten ist das Fest der sozialen Erwartungen – und damit der Enttäuschungen. Wie können Sie damit umgehen, wenn Sie mehr Nähe wollen, als andere Ihnen geben können?

Flechten dürften den Pflanzen auf der Urerde den Boden bereitet haben. Wie sie damals ausgesehen haben, zeigen Detailbilder der Fossilien.

Die Digitalisierung weckte die Hoffnung, mit ihr ließe sich die Ungleichheit an Schulen verringern. Was ist daraus geworden?

Verantwortliche Redakteurin für das Ressort „Wissenschaft“.

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