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19.12.2025
12:45 Uhr
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Oxytocinfeuerwerk inklusive: Die Serie „Für die Wildnis geboren“ begleitet Tierkinder auf ihrem Weg in die Freiheit. Das ist weniger harmlos, als es klingt.

Der Mensch ist ein sonderbares Tier. Er kann sich benehmen, als wäre die Welt allein für ihn da, maß- und rücksichtslos, unbeeindruckt von der angerichteten Zerstörung. Er kann aber auch alle ihm zur Verfügung stehende Zeit, Energie und Fürsorge darauf verwenden, ein Stück in Bedrängnis geratene Natur zu retten.
Fotografie ist die Kunst des richtigen Augenblicks: Hubertus Hierl ist als junger Mann mit Porträts von Picasso bekannt geworden. Warum er seine Leidenschaft dennoch nicht zum Beruf gemacht hat.
Ein Amt macht noch lange keinen guten Menschen: Im Münchner Cuvilliéstheater inszeniert Mateja Koležnik „Der zerbrochene Krug“ von Kleist mit einem neuen, klugen Ende.
Ist Frieden im Nahen Osten möglich? Wo sich die politische nicht von der religiösen Dimension trennen lässt, bleibt Versöhnung ein schwieriges Unterfangen.
Redakteurin im Feuilleton in Berlin.