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17.12.2025
17:41 Uhr
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Die Attentäter von Sydney mordeten im Namen des „Islamischen Staats“. Der hat im Westen kaum noch Strukturen – aber großen Erfolg im Internet, erklärt der Terrorismusforscher Peter Neumann.

In seiner Partei steht er im Verdacht der „Fraktionsschädigung“: Der AfD-Abgeordnete Rüdiger Lucassen bei seiner Rede im Bundestag am 5. Dezember. (Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa)
Die ganze Ansprache in den vergangenen zwei Jahren basierte fast ausschließlich auf der Situation im Nahen Osten. Seit dem 7. Oktober 2023 hat der IS versucht, sehr intensiv Kapital daraus zu schlagen. Er wollte die Wut, die zum Beispiel im Internet existiert, in seine Richtung lenken. Das hat er mit verschiedenen Videos versucht, mit verschiedenen Botschaften. Da wird gesagt: „Deine Brüder und Schwestern in Palästina werden abgeschlachtet. Aber der Kampf ist global. Du musst jetzt etwas tun! Es reicht nicht, eine Petition zu unterschreiben oder auf eine Demo zu gehen. Du musst jetzt selbst zu den Waffen greifen, um den Juden und ihren Unterstützern zu zeigen, dass das etwas kostet.“ Das ist der berühmte Ausspruch: „Schlag die Juden, wo du sie findest.“ Dafür müssen die Anhänger nicht nach Palästina gehen, das können sie überall machen.
Der frühere Soldat Marc Wietfeld ist mit seiner Rüstungsfirma in der Ukraine. Im Gespräch erläutert er, was die Bundeswehr aus den Erfahrungen dort lernen kann.
Eine Dorfkneipe in der Pfalz wird zum AfD-Treffpunkt. Dann eskaliert ein Bürgerdialog. Während die AfD zum Weihnachtsmarkt lädt, geht der Bürgermeister nur noch mit Reizgas aus dem Haus.
Das venezolanische Verbrechersyndikat Tren de Aragua hat eine Brutalität nach Chile gebracht, die dort bislang unbekannt war. Die Menschen haben Angst – vor der Wahl heute ist sie zur Währung geworden.
Redakteur in der Politik.
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