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23.11.2025
20:17 Uhr
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Der Historiker Sven Beckert erzählt die tausendjährige Geschichte des Kapitalismus: Zwang und Gewalt seien bis heute übliche Methoden der Bereicherung. Am Ende prophezeit er eine Dystopie.

Die Geschichte des globalen Kapitalismus hat Hochkonjunktur – auch auf dem deutschen Buchmarkt. Nur zwei Jahre nach Friedrich Lengers „Der Preis der Welt. Eine Globalgeschichte des Kapitalismus“ erscheint nun Sven Beckerts „Kapitalismus. Geschichte einer Weltrevolution“. Beide Bücher liefern eine Art Schadensbilanz der sonst gerne erzählten Erfolgsstory und korrigieren damit Werner Plumpes optimistische Deutung „Das kalte Herz: Kapitalismus: die Geschichte einer andauernden Revolution“.
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