FAZ 06.03.2026
19:03 Uhr

(+) Tankstellenbetreiber: „Wir schauen aus dem Fenster und sind selbst überrascht“


Seit Beginn des Irankriegs schießen die Spritpreise in die Höhe. Wie der Tankstellen-Interessenverband das erklärt und wen er dafür verantwortlich macht.

(+) Tankstellenbetreiber: „Wir schauen aus dem Fenster und sind selbst überrascht“

Seit Beginn des Irankriegs steigen die Spritpreise in Deutschland rasant. Am Donnerstag überschritt auch die günstigste gängige Benzinsorte Super E10 die Marke von zwei Euro je Liter im bundesweiten Durchschnittspreis. Viele Autofahrer machen ihrem Ärger direkt an der Tankstelle Luft. „Wir werden an der Theke in politische Diskussionen verwickelt, wir werden beschimpft, wir bekommen Vorwürfe, obwohl wir gar nichts dafür können“, sagt Herbert Rabl, Sprecher des Tankstellen-Interessenverbands (TIV). Die Tankstellenpächter hätten keinen Einfluss auf den Preis. Der würde von den Mineralölgesellschaften bestimmt. „Die drücken auf den Knopf und verändern den Preis an unseren Zapfsäulen“, sagt Rabl. „Wir schauen aus dem Fenster und sind selbst überrascht.“

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