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14.01.2026
11:20 Uhr
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Der Tabakbranche bläst aus der Politik heftiger Gegenwind ins Gesicht. Milliardeninvestitionen in alternative Produkte stehen auf der Kippe. Und da ist auch noch das organisierte Verbrechen mit illegalen Zigaretten.

Für einen Abgesang auf die Tabakindustrie ist es zu früh. Mit der Nikotinsucht lässt sich immer noch sehr viel Geld verdienen. So fuhr der Marlboro-Hersteller Philip Morris 2024 einen Reingewinn von sieben Milliarden Dollar ein. Beim Lucky-Strike-Macher British American Tobacco (BAT) waren es – durch Rückstellungen belastete – drei Milliarden Pfund. Camel-Hersteller Japan Tobacco, zu dem auch JTI gehört, fuhr die gleiche Summe in Dollar ein. Das freut auch die Aktionäre: im Börsenjahr 2025 übertrafen die Aktien von BAT (plus 34 Prozent) und JTI (plus 39 Prozent) ihre Gesamtmärkte. Das Papier von Philip Morris hinkte mit einem Plus von 15 Prozent etwas dem Markt hinterher.
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Redakteur in der Wirtschaft
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