FAZ 06.01.2026
07:46 Uhr

(+) TV-Serie „Fallout“: Die Apokalypse hatten wir schon, jetzt wird’s schlimmer


Auch die zweite Staffel der Amazon-Serie „Fallout“ erweist sich als düstere, kluge Gesellschaftssatire. Sie zeigt uns ein Amerika, das „dämliche Politiker“ und Techkonzerne zugrunde gerichtet haben.

(+) TV-Serie „Fallout“: Die Apokalypse hatten wir schon, jetzt wird’s schlimmer

„I’m in Heaven“, singt die amerikanische Jazzinterpretin Peggy Lee, während die Kamera über die Skyline von Los Angeles gleitet. Die Songauswahl ist die erste ironische Spitze der zweiten Staffel der an die gleichnamige Videospielreihe angelehnten Serie „Fallout“. Denn himmlisch ist in diesen retrofuturistischen Vereinigten Staaten des Jahres 2077 gar nichts.

Im Jahre 1902 war es noch Deutschland, das wegen einseitigen Vorgehens gegen Venezuela als Aggressor galt. Die von Theodore Roosevelt damals angewandte Monroe-Doktrin hat Donald Trump jetzt bekräftigt und erweitert.

Unsere monatliche Krimikolumne stellt neue Romane von Liann Zhang, Andreas Gruber, Michel Jean vor.

Es mal so richtig krachen lassen: „Take the Money and Run“ erzählt das glamouröse Leben der Kryptoqueen und Betrügerin Ruja Ignatova. Für die Betrogenen interessieren sich die Macher der Serie nicht.

Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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