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17.11.2025
16:26 Uhr
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Wie entstand die moderne Welt? Der Historiker Rudolf Schlögl zeigt: Die Strukturen unserer Gesellschaft wurden zwischen 1450 und 1800 durch höchst kontingente Prozesse geformt. Er führt so deren Zerbrechlichkeit vor Augen.

Ausgangspunkt dieser ersten konsequent systemtheoretisch orientierten Gesellschaftsgeschichte der europäischen Frühen Neuzeit ist die Beobachtung, dass in den drei Jahrhunderten zwischen 1500 und 1800 ein Prozess des Übergangs von hierarchischer zu funktionaler sozialer Differenzierung stattfand, in dessen Verlauf die Grundstrukturen der modernen Gesellschaft entstanden.
Ein bewundernder Brief vom Verfasser des „Kapitals“, Allmende am Bodensee und Kühe an Melkmaschinen: Eine Berliner Ausstellung verbindet augenöffnend „Natur und deutsche Geschichte“.
Beim Festival Wien Modern ist Unsuk Chins Oper „Alice in Wonderland“ erstmals in Österreich zu erleben. Es wird bewundernswert gesungen, auch wenn die Bilder blass bleiben.
Der Archäologe Gabriel Zuchtriegel deutet Pompejis letzte Jahre als spirituelles Beben: Die heidnischen Kulte lebten bloß noch in Tempeln und auf Fresken fort. Die Unterschicht fand neue Hoffnung – im Christentum.
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