FAZ 15.12.2025
06:29 Uhr

(+) Studien zu Arzneimitteln: Wie Long-Covid-Patienten die Forschung vorantreiben


Corona, Grippe oder auch ein kleiner Schnupfen: Alle diese Krankheiten können in ein Postakutes Infektionssyndrom münden. Manchmal gerät das Leben der Betroffenen aus den Fugen. Wie kann ihnen geholfen werden?

(+) Studien zu Arzneimitteln: Wie Long-Covid-Patienten die Forschung vorantreiben

Der Gang zum Bäcker hat seinen Preis. Die fünf Minuten Fußweg werden drei Stunden tiefen Schlaf und das tagelang anhaltende Gefühl bleierner Erschöpfung kosten. Die Währung, mit der viele Post-Covid-Patienten zahlen, also Menschen, die auch drei Monate nach einer Corona-Infektion noch unter starken Einschränkungen leiden, ist Lebensenergie. Und die ist kostbar und knapp. Der Preis, um einen Termin in der sogenannten Post-Covid-Ambulanz am Frankfurter Universitätsklinikum wahrnehmen zu können, ist für viele eigentlich zu hoch. Sie rutschen in eine Art Energie-Dispo, zahlen manchmal tage-, oft wochenlang für den Gang, der für sie mit der leisen Hoffnung auf Hilfe verbunden ist. Wunder, das weiß Maria Vehreschild, Leiterin des Schwerpunkts Infektiologie am Frankfurter Uniklinikum, erwartet kaum einer, der hier vorstellig wird.

Der hessische LKA-Präsident Daniel Muth spricht im Interview über organisierte Rauschgiftkriminalität, die Gefahr durch Spionage und wie sich die Polizei mit hybrider Kriegsführung auseinandersetzt.

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In Worms und Frankfurt treffen Schüler aus Israel und Deutschland zusammen. Sie spüren der jüdischen Geschichte nach. Die israelischen Schüler sagen, was sie umtreibt und überrascht hat – und wie die Lage in Israel ist.

Stellvertretende Ressortleiterin der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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