FAZ 11.02.2026
06:20 Uhr

(+) Studie zu CHatGPT-Quellen: Wenn die KI Anleger in die Irre führt


Die Hälfte der Anleger trifft Entscheidungen auf KI-Basis. Doch die Daten über Unternehmen sind oft falsch.

(+) Studie zu CHatGPT-Quellen: Wenn die KI Anleger in die Irre führt

Wenn Anleger sich über ein Unternehmen informieren wollen und über eine Anlageentscheidung nachdenken, befragen sie immer häufiger die KI. Schon im Dezember 2024 gaben rund die Hälfte der Anleger in den USA an, ChatGPT zu konsultieren, um Finanzdaten zu interpretieren oder Investmententscheidungen vorzubereiten. Das fand die University of Washington heraus. Für Europa werden ähnliche Werte angenommen, mit steigendem Trend. Die HHL Leipzig Graduate School of Management, die University of Applied Sciences St. Pölten (USTP) und die Wiener Beratungsagentur Nexxar haben dazu nun eine umfassende Studie erstellt und der F.A.Z. vorab vorgestellt. Zwanzig Mitarbeiter aus St. Pölten haben dazu im Herbst drei Monate lang detaillierte Fragen zu zwanzig börsennotierten Unternehmen aus Europa gestellt und die 24.000 von ChatGPT konsultierten Quellen ausgewertet.

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