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03.03.2026
11:44 Uhr
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Peking setzt im Nahen Osten auf Pragmatismus. Bisher ändert der Angriff auf Iran daran wenig. Aber Chinas Gasspeicher reichen nicht weit.

Ali Khameneis letzte Auslandsreise führte ihn nach China, 1989 war das, kurz bevor er Irans Oberster Führer wurde. Jahrzehntelang haben das Mullah-Regime und die Volksrepublik enge Beziehungen aufgebaut. Nun wurde Khamenei getötet. Außenminister Wang Yi beklagt eine „eklatante Ermordung eines Staatsoberhaupts“. Am Montag sagte er in einem Telefonat mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi, er wünsche Iran alles Gute dafür, mit den Angriffen fertig zu werden. China, größter Abnehmer iranischen Öls, schenkt Teheran warme Worte. Selbst aktiv aber wird es nicht.
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Politischer Korrespondent für China, Taiwan und die koreanische Halbinsel mit Sitz in Peking.
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