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25.02.2026
15:44 Uhr
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Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, über verfehlte Ziele bei den Winterspielen, das Tempo der Spitzensportreform und wie von Olympia in Deutschland die ganze Gesellschaft profitieren soll.

Der erste Sonntag in Cortina war für mich besonders beeindruckend. Ich war live dabei, als Emma Aicher diese grandiose Silbermedaille gewonnen hat. Auch wenn am Ende nur ein Wimpernschlag zu Gold fehlte, hat uns das riesig gefreut. Zumal das Rennen von den schweren Unfällen zum Beispiel von Lindsey Vonn überschattet wurde. Am gleichen Abend konnten wir die erste Goldmedaille für Deutschland mit Max Langenhan im Rodeln bejubeln. Ich war im Zieleinlauf dabei und durfte ihm als eine der Ersten gratulieren. Diese überwältigenden Gefühle, der Jubel, das Erlebnis an der Bahn – das war besonders schön.
Nach ausbleibenden Erfolgen treffen inakzeptable Reaktionen auf Social Media das deutsche Biathlon-Team hart. Verbände und Funktionäre suchen Lösungen, die Athletinnen selbst stehen auf einem schmalen Grat.
Zwei Athleten im Skibergsteigen sprechen im Verband Missstände an – und verlieren im Verlauf des Streits ihren Status. Nun zeigen sie unter anderem den Sportdirektor an.
Die Olympischen Winterspiele 2026 sind Geschichte. Das deutsche Team bleibt am Ende hinter den Erwartungen zurück. Wo lief es besser – und wo schlechter als erwartet? Und was ist für die Zukunft zu erwarten?
Stellvertretender verantwortlicher Redakteur für Sport.
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