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31.01.2026
20:24 Uhr
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Im Bibliothekswesen wird ein altbewährtes Hilfsmittel infrage gestellt: der Zettelkatalog. Hier kann man lesen, was es daran zu verteidigen gilt.

An der Berliner Staatsbibliothek findet am 2. Februar ein Symposium statt, das sich den Zettelkatalogen dieser Einrichtung widmet. Deren kultureller, historischer und informativer Wert soll diskutiert werden – vor allem im Hinblick darauf, ob sie entsorgt werden können, wie es ein Vorschlag des Generaldirektors Achim Bonte vorsieht (F.A.Z. vom 18. August 2025). Zettelkataloge gehören von Beginn an zu den modernen, für die Nutzung eingerichteten Bibliotheken, wobei es keinen Unterschied macht, ob man öffentliche oder wissenschaftliche Bibliotheken in den Blick nimmt. Seit dem neunzehnten Jahrhundert werden Zettelkataloge immer stärker als Publikumskataloge eingesetzt. Wer ein Buch bestellen will, muss erst den Zettel mit dessen Signatur finden.
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