FAZ 08.02.2026
18:51 Uhr

(+) SAP und Microsoft unter Druck: Die KI frisst ihre Kinder


Softwarekonzerne wie SAP versuchen, KI einzubinden und damit einzuhegen. Die Zweifel an dieser Strategie wachsen, die Aktienkurse stehen unter Druck. Am Ende könnte KI die alten Geschäftsmodelle hinwegfegen.

(+) SAP und Microsoft unter Druck: Die KI frisst ihre Kinder

Bei Lichte betrachtet, ist Künstliche Intelligenz auch nichts anderes als Software. Allerdings eine besondere: Einmal programmiert, wird sie von allein schlauer, ohne dass Entwickler Updates erstellen müssen. KI erkennt Muster und Zusammenhänge und wird im besten Falle mit jedem Datenhappen leistungsfähiger, ja selbständiger. An der Börse hat diese Aussicht auf schier unbegrenzte Möglichkeiten lange die Aktienkurse getrieben. Kein Wunder: KI wird Effizienzen heben, Produktentwicklung vorantreiben, die Kundenansprache revolutionieren, die Welt auf den Kopf stellen. Die KI-Welle wird allerdings auch Verlierer schaffen, nicht nur in der analogen Welt, auch in der digitalen. Diese Erkenntnis, langsam gewachsen, hat in den vergangenen Tagen für ein regelrechtes Börsenbeben gesorgt und selbst Softwareunternehmen mitgerissen.

Der erste vollelektrische Ferrari namens „Luce“ wird Ende Mai präsentiert. Nach einem Rückgang lassen die allgemeinen Aussichten des Luxuswagenherstellers die Aktien wieder steigen.

Eine neue Sozialpolitik sollte Sozialabgaben bremsen und Löcher im Etat schließen. Doch die Suche nach neuen Einnahmen rückt stärker in den Vordergrund.

Kubas Ölreserven schwinden und verschärfen eine Krise, die längst historisch ist. Der karibische Inselstaat hat abgewirtschaftet.

Wirtschaftskorrespondent Rhein-Neckar-Saar mit Sitz in Mainz.

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