In der kommenden Woche könnte das Rentenpaket von Union und SPD auf der Tagesordnung des Bundestages stehen. Ob sich diese Prognose des SPD-Fraktionsvorsitzenden Matthias Miersch tatsächlich bewahrheitet, war am Donnerstag aber zunächst noch ungewiss. Angeblich wird in der Auseinandersetzung mit immer härteren Bandagen gekämpft. Der Vorsitzende der Unionsfraktion, Jens Spahn (CDU), soll einzelne junge Abgeordnete dadurch unter Druck gesetzt haben, dass er andeutete, sie könnten ihre Listenplätze zum Wiedereinzug in den Bundestag verlieren, wenn sie nicht für das Rentenpaket stimmten. Das berichtet die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf „mehrere Mitglieder der Jungen Gruppe“. Diese hätten Spahns Andeutungen als „eindeutige Drohung verstanden“. Ein Angehöriger der Jungen Gruppe bestätigte Spahns Einschüchterungsversuche gegenüber der F.A.Z. Das sei aber auch dessen Aufgabe, fügte er an. Es bestehe „kein Grund zur Panik“.
