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26.01.2026
10:38 Uhr
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Die Psychologie des Reichtums erklärt, was großer Wohlstand aus Menschen macht – und warum ein prall gefülltes Konto zum Verhängnis werden kann. Leben Normalverdiener womöglich zufriedener als die Superreichen?

Der Psychoanalytiker, ein warmherziger Mann, lächelte, als er sagte: „Es gibt nur zwei Arten von Menschen, die Sie in keiner Therapie finden: Narzissten und sehr reiche Menschen.“ Narzissten, sagte er, wollen sich partout nicht ändern. Der seelische Schmerz, den sie anderen zufügten, sei ihr Lebenselixier. Und die Reichen? „Die füllen ihre innere Leere mit Konsum.“
Im Süden Amerikas dominiert die Narcoästhetik, wo man auch hinsieht, im Norden wächst die irrsinnige Bewegung der Looksmaxxer. Über Schönheit als Mittel zur Macht im Jahr 2026.
Die matte „Vernau“-Reihe im ZDF mit Jan Josef Liefers wird ansehnlicher. Die neue Episode taucht in die falschen Hoffnungen der Neunzigerjahre ein. Anwalt Vernau gerät unter Mordverdacht. Da ist endlich mal was los.
„Ein Kuchen für den Präsidenten“, der erste irakische Film, der es je auf die Oscar-Shortlist geschafft hat, ist ein Glücksfall für das Kino. Ein Gespräch mit Regisseur Hasan Hadi.
Redakteurin im Feuilleton.
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