FAZ 23.02.2026
18:07 Uhr

(+) Referendariat: Sachsen will nicht mehr Ausweichquartier für Extremisten sein


Wer als Extremist in anderen Bundesländern nicht zum Referendariat in der Justiz zugelassen wird, kann bisher nach Sachsen ausweichen. Damit soll bald Schluss sein.

(+) Referendariat: Sachsen will nicht mehr Ausweichquartier für Extremisten sein
Daumen hoch: Lindsey Vonn im Krankenhausbett in Treviso. (Foto: @lindseyvonn via Instagram/@lindseyvonn via Reuters)

Ist Sachsen ein Refugium für Rechtsextremisten, die in der Justiz Fuß zu fassen suchen? Die sächsische Landesregierung und die sie tragende Koalition aus CDU und SPD wollen das auf jeden Fall verhindern. Ein Bewerber für den juristischen Vorbereitungsdienst soll in Zukunft vom Referendariat im Freistaat ausgeschlossen werden, wenn die Person „gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung tätig ist“.

Politischer Korrespondent für Sachsen und Thüringen mit Sitz in Erfurt.

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