Die Bundesliga hat in diesem Jahr erst vier Spieltage absolviert, aber schon zwei Partien mussten unterbrochen werden – wegen schlechter Sicht. Schuld ist das Verhalten einiger weniger Fans: Sie fackeln in deutschen Stadien immer häufiger Pyrotechnik ab, obwohl das verboten ist. Beißender Pyro-Nebel breitet sich in den Arenen aus. Verband und Vereine greifen kaum ein. Am vergangenen Sonntag zündeten Freiburger Fans in Augsburg so viele Fackeln ab, dass die Sicht für mehrere Minuten weg war. Eine Woche zuvor war dichter Pyro-Nebel durch das Kölner Stadion gewabert. Das Spiel der Kölner gegen Bayern München musste zehn Minuten unterbrochen werden. Bei der Partie des Hamburger SV gegen den FC St. Pauli verzögerte sich zudem der Beginn der zweiten Halbzeit, weil beide Fanlager Pyrotechnik zündeten.
