FAZ 25.01.2026
10:53 Uhr

(+) Pyrotechnik in Stadien: Dicke Luft im Fanblock


Bengalos, Böller, Raketen und Römerkerzen sind in Stadien verboten – trotzdem werden sie immer häufiger gezündet. Wie groß ist das Risiko?

(+) Pyrotechnik in Stadien: Dicke Luft im Fanblock

Die Bundesliga hat in diesem Jahr erst vier Spieltage absolviert, aber schon zwei Partien mussten unterbrochen werden – wegen schlechter Sicht. Schuld ist das Verhalten einiger weniger Fans: Sie fackeln in deutschen Stadien immer häufiger Pyrotechnik ab, obwohl das verboten ist. Beißender Pyro-Nebel breitet sich in den Arenen aus. Verband und Vereine greifen kaum ein. Am vergangenen Sonntag zündeten Freiburger Fans in Augsburg so viele Fackeln ab, dass die Sicht für mehrere Minuten weg war. Eine Woche zuvor war dichter Pyro-Nebel durch das Kölner Stadion gewabert. Das Spiel der Kölner gegen Bayern München musste zehn Minuten unterbrochen werden. Bei der Partie des Hamburger SV gegen den FC St. Pauli verzögerte sich zudem der Beginn der zweiten Halbzeit, weil beide Fanlager Pyrotechnik zündeten.

Erstmals gibt es direkte Hinweise darauf, wie ein aktiviertes Belohnungssystem in unserem Gehirn die Produktion von Antikörpern beeinflusst. Dahinter verbirgt sich ein ungewöhnliches Experiment.

Eine gängige Praxis in der KI-Industrie kann Sprachmodelle zu gewaltverherrlichenden Aussagen verleiten. Forscher erklären, wie dieses Verhalten entsteht.

Astronomen lüften das Geheimnis hinter eigenartigen Lichtquellen. Es sind offenbar massereiche Schwarze Löcher in glühenden Plasma-Kokons.

Freier Autor in der Wissenschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Schlagworte: