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24.11.2025
11:16 Uhr
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Israels Ministerpräsident Netanjahu versucht, seinen Korruptionsprozess zu verzögern oder sogar ganz abzuwickeln. Zur Not sollen die Geisel-Angehörigen um Gnade für ihn bitten.

Mal gab es ein „dringendes diplomatisches Treffen“. Mal musste Benjamin Netanjahu sich zu einer Abstimmung in die Knesset begeben. Mal musste er sich um den Krieg kümmern. Und dann gab es noch die Tage, an denen Israels Ministerpräsident Halsschmerzen, Rückenschmerzen, Schlafmangel, Bronchitis, eine Lebensmittelvergiftung oder ein anderes gesundheitliches Problem hatte. Das Ergebnis war immer das gleiche: Verhandlungstage in seinem Korruptionsprozess wurden verkürzt oder ganz ausgesetzt.
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Politischer Korrespondent für den Nahen Osten und Nordostafrika mit Sitz in Tel Aviv.
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