FAZ 30.11.2025
08:08 Uhr

(+) Prozess gegen „Hammerbande“: Gewalt im Namen der Antifa


Die „Antifa-Ost“ steht wegen brutaler Angriffe auf Rechtsextremisten vor Gericht. Die linke Szene feiert die Angeklagten. Doch wer sich mit ihnen solidarisiert, verharmlost Gewalt.

(+) Prozess gegen „Hammerbande“: Gewalt im Namen der Antifa
Geschwärzte Stellen in den Dokumenten zu Jeffrey Epstein lassen sich mitunter wiederherstellen. (Foto: Jon Elswick/AP)

Als Johann G., der mutmaßliche Rädelsführer einer linksradikalen Gruppierung, in dieser Woche in den Gerichtssaal des Oberlandesgerichts Dresden geführt wurde, gab es Jubelrufe und Beifall.

Extremismusforscher Hendrik Hansen spricht über die Tendenz, linksextremistische Bestrebungen als legitim anzusehen. Er sagt, dass „naiv und unreflektiert“ mit dem Begriff Antifaschismus hantiert werde.

Die Erlebnisgeneration stirbt, doch nicht zuletzt Bucherfolge aus jüngster Zeit zeigen: Es gibt in Deutschland ein breites Bedürfnis nach Orientierung zum Thema Flucht und Vertreibung aus dem historischen deutschen Osten.

Weihnachten wurde in Bethlehem zuletzt stiller gefeiert, aus Solidarität mit den Menschen in Gaza. Jetzt kehrt zaghaft das Leben zurück. Und auf dem Krippenplatz steht wieder ein Weihnachtsbaum.

Politischer Korrespondent für Sachsen und Thüringen mit Sitz in Erfurt.

Schlagworte: