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05.02.2026
07:17 Uhr
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Die Gewalt gegen die Massenproteste in Iran belegt, dass ein Machtwechsel kein Selbstläufer ist. Ein Blick auf die Geschichte des Landes zeigt, was der aktuellen Bewegung zum Umsturz noch fehlt.

Die Bilder und die jüngsten Schlagzeilen haben Vorstellungen eines bevorstehenden Umsturzes in der Islamischen Republik Iran hervorgerufen. Der international gebräuchlich gewordene Begriff des „Regime Change“ liegt in der Luft. Zwar gibt es keine Gewissheiten, wie dieser ablaufen würde. Frühere Umbrüche in Iran aber deuten an, welche Voraussetzungen für einen grundsätzlichen Machtwechsel erfüllt sein müssen.
Die Elite-Streitkräfte sollen die Islamische Republik Iran vor vermeintlichen Feinden im Inneren und im Ausland schützen – zugleich sind sie der mächtigste Konzern des Landes. Deshalb nehmen die EU und die USA sie stärker ins Visier.
Chinas Ölversorger, Russlands Waffenlieferant, angehende Atommacht: Die Entwicklungen in Iran betreffen nicht nur das Land selbst, sondern haben Auswirkungen auf die gesamte Welt, wie diese Grafiken zeigen.
Deutschland hat nun erlaubt, Kohlendioxid aus der Luft abzuscheiden und zu exportieren. Weltweit ist Europa führend in dieser Technologie, doch die Umsetzung erfordert Milliardeninvestitionen, wie diese Beispiele aus mehreren Ländern zeigen.
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