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25.02.2026
19:59 Uhr
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Thomas Pritzker wird in der Epstein-Affäre schwer belastet. Jetzt zieht der Hotelerbe den nach seiner Familie benannten „Nobelpreis“ für Architektur mit in den Abgrund.

Der Pritzker-Preis ist so etwas wie der Nobelpreis für Architektur. Obwohl die Auszeichnung erst seit 1979 vergeben wird, ist ihr dieser Rang erstaunlich schnell zugewachsen. Die Hyatt Foundation, die den Preis jährlich vergibt, hat sich also ganz offenkundig geschickt bei der Markenbildung angestellt. Am Preisgeld allein kann das nicht liegen, es beträgt 100.000 Dollar. Das ist beachtlich, aber doch nur ein Bruchteil der Summe, die in Stockholm und Oslo inzwischen ausgereicht wird.
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Stellvertretender Ressortleiter im Feuilleton.
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