FAZ 22.11.2025
13:30 Uhr

(+) Plastikverschmutzung: Löcher im Magen


Vögel verschlucken Hartplastik und Gummi, Wale vor allem Fischernetze und Meeresschildkröten Plastiktüten. Für Meerestiere bedeutet der Müll eine tödliche Gefahr. Wie groß das Risiko ist, zeigt nun eine Studie.

(+) Plastikverschmutzung: Löcher im Magen

Flaschendeckel, Tüten, alte Ballons, Benzinkanister, Fischernetze – Meerestiere fressen alle möglichen Formen von Plastikmüll. Und es braucht viel weniger von diesem „Makroplastik“ als bisher angenommen, damit ein Tier daran stirbt. Von den Papageientauchern beispielsweise, die Plastik von der Größe eines Zuckerwürfels verschlucken, verendet die Hälfte daran. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher aus den USA, Kanada, Australien und Brasilien, die Daten aus mehr als zehntausend Autopsien verendeter Seevögel, Meeresschildkröten und Meeressäuger ausgewertet haben. Etliche der untersuchten Tierarten gelten als vom Aussterben bedroht.

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Redakteurin im Ressort „Wissenschaft“.