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26.11.2025
12:03 Uhr
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Europa soll durch den digitalen Euro unabhängiger werden, sagt die Europäische Zentralbank. Stattdessen weckt das Projekt alte Ängste – und ruft Geschäftemacher auf den Plan.

Vielleicht war die Bühne bewusst gewählt. Ende Oktober kam der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) ausnahmsweise einmal nicht in Frankfurt zusammen, sondern in Florenz. Einmal im Jahr sollen die Notenbanker rund um EZB-Präsidentin Christine Lagarde mit solchen Auswärtssitzungen aus ihrem gewohnten Trott gerissen werden.
Die Europäische Zentralbank will mit dem digitalen Euro einen elektronischen Zwilling zum Bargeld schaffen: Wofür braucht man das? Wann kommt es? Und was ist der Unterschied zu anderem digitalen Geld?
Während in der EZB noch über eine Zinssenkung im Dezember diskutiert wird, bekommen Sparer wieder ein bisschen mehr aufs Ersparte.
Die Aktienkurse sind stark gestiegen. Aber es existieren noch billige, unentdeckte Titel.
Stellvertretender Ressortleiter für Wirtschaft und „Wert“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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