FAZ 24.12.2025
12:14 Uhr

(+) Pflegenotstand: „Pflege-Polin“: Illegal, ausgebeutet, aber die letzte Rettung?


Meist sind es illegal Beschäftigte, die Gewerkschaften sprechen von Ausbeutung: Aber ohne die „Pflege-Polin“ könnten 300.000 Menschen hierzulande nicht mehr zu Hause leben. Die Handhabe birgt Risiken, wird politisch aber geduldet.

(+) Pflegenotstand: „Pflege-Polin“: Illegal, ausgebeutet, aber die letzte Rettung?

Eugen und Jutta hätten wohl viele Weihnachten nicht mehr im Kreise ihrer Familie zu Hause feiern können, hätte es nicht Božena, Elisabeth, Danuta und weitere Polinnen gegeben, die sich über Jahre in der Betreuung des Ehe­paares abgewechselt, bei ihnen gewohnt, für sie gekocht und gewaschen, sie im Rollstuhl spazieren gefahren und ihnen in vielen Dingen des Lebens geholfen hätten. Auch dieses Jahr wird in etwa 300.000 Haushalten zu Hause Weihnachten gefeiert, weil es Betreuerinnen aus Osteuropa gibt, die zu einigermaßen erschwinglichen Preisen im Haushalt leben und arbeiten und den Angehörigen das gute Gefühl geben, dass immer jemand da ist, falls mal was mit Vater, Mutter, Oma und Opa ist.

Das bisher nur als Spritze erhältliche Medikament der Dänen erhält in Pillenform in den USA die Zulassung. Damit kehrt das Interesse an der tief gefallenen Aktie zurück.

Wer eine Immobilie kauft und vermietet, kann einen Teil der Kosten absetzen. Der einfache Weg ist dabei nicht immer der beste.

Erstmals werden 4400 Dollar für Gold bezahlt. Silber ist in diesem Jahr sogar eine noch bessere Anlage. Das hat auch zu tun mit dem Ukrainekrieg und Sorgen ums Weltwährungssystem, die aus der Wirtschaftsgeschichte rühren.

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