FAZ 31.12.2025
19:32 Uhr

(+) Pekings Pläne: So stellt sich China die künftige Weltordnung vor


Handelsbeziehungen, Kredite, Investitionen und mehr: China ist dabei, ein globales Netzwerk jenseits westlicher Strukturen zu knüpfen. Die „Globalen Initiativen“ liefern Einblicke in die Pläne der Staatsführung in Peking.

(+) Pekings Pläne: So stellt sich China die künftige Weltordnung vor

Das vergangene Jahr hat nicht nur eine neue Sicherheitsdoktrin der USA gesehen, die den Universalismus als verbindende Klammer des Westens so grundsätzlich wie nie zuvor in Frage stellt. Es sah auch den bisherigen Abschluss der „Globalen Initiativen“, mit denen China einen alternativen Universalismus entwirft. Dieses letztere Programm bekommt in der westlichen Öffentlichkeit wenig Aufmerksamkeit, vielleicht, weil man es bloß für ein propagandistisches Schriftstück mehr hält, das seine wahren Absichten eher vernebelt als offenlegt. Doch mit ihrer operativen Ausrichtung auf den Globalen Süden suchen die chinesischen „Initiativen“ die Weltordnung selbst herbeizuführen, die sie konzipieren, und geben ihr zugleich einen ideellen Rahmen. Sie sind daher eine schon jetzt wirksame Realität, die nicht zur Kenntnis zu nehmen fahrlässig wäre.

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Feuilletonkorrespondent in Berlin.

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