Die politische Aufarbeitung der Corona-Pandemie konzentriert sich derzeit auf die Enquetekommission des Bundestages in Berlin. Eine eigene, „kritische, transparente, öffentliche und ergebnisoffene“ Aufarbeitung durch Wissenschaftler und ihre Institutionen, die eine zentrale Rolle einnahmen in der Pandemie, wird von dem Heidelberger Medizin- und Datenethiker Christoph Schickhardt gefordert. In einem Beitrag von ihm, der als ergänzendes Material auf der Website veröffentlicht wird, attestiert er Institutionen wie der Nationalakademie Leopoldina, dem Deutschen Ethikrat, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Robert-Koch-Institut und auch dem damaligen Forschungsministerium eine „bescheidene Bilanz“ der Fehleranalysen. F.A.Z.
