FAZ 03.12.2025
11:21 Uhr

(+) Pandemie-Aufarbeitung: „Die Evidenz ist nur ein Teil“


Welche Rolle haben die Institutionen der Wissenschaft in der Pandemie gespielt? Ethiker Christoph Schickhardt sieht riesige Aufarbeitungslücken. Ein Gespräch über Verantwortung und organisierte Skepsis.

(+) Pandemie-Aufarbeitung: „Die Evidenz ist nur ein Teil“

Die politische Aufarbeitung der Corona-Pandemie konzentriert sich derzeit auf die Enquetekommission des Bundestages in Berlin. Eine eigene, „kritische, transparente, öffentliche und ergebnisoffene“ Aufarbeitung durch Wissenschaftler und ihre Institutionen, die eine zentrale Rolle einnahmen in der Pandemie, wird von dem Heidelberger Medizin- und Datenethiker Christoph Schickhardt gefordert. In einem Beitrag von ihm, der als ergänzendes Material auf der Website veröffentlicht wird, attestiert er Institutionen wie der Nationalakademie Leopoldina, dem Deutschen Ethikrat, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Robert-Koch-Institut und auch dem damaligen Forschungsministerium eine „bescheidene Bilanz“ der Fehleranalysen. F.A.Z.

Die Wissenschaft hat ihre Rolle in der Pandemie noch nicht aufgearbeitet und sollte das endlich nachholen.

Nicht nur Südeuropa, sondern fast der ganze Kontinent ist davon betroffen: Das Waldbrandrisiko steigt, und Feuer verwandeln riesige Flächen in Mondlandschaften.

War es Plattentektonik oder Vulkanismus? Die Ursache für die vielen Erdbeben in der Ägäis Anfang dieses Jahres scheint geklärt.

Verantwortlicher Redakteur für das Ressort „Wissenschaft“.

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