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08.02.2026
08:18 Uhr
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Tanz die Transzendenz: Die katholische Kirche versucht sich zu verjüngen. Und eine Haltung zum digitalen Raum zu entwickeln. Sogar ein „DJ des Papstes“ legt jetzt neue Töne auf. Wird die Institution auch diesen Trend überdauern?

Hoch oben über Rio de Janeiro, auf 710 Metern, breitet der Cristo Redentor seine Arme aus. Dreißig Meter misst die Jesus-Statue, es ist nicht die größte der Welt (die steht in Indonesien und ist dreißig Meter höher), dafür aber die bekannteste. Sie zieht nicht nur Touristen und Gläubige an, sie wird auch für viele Events als Symbol genutzt, so auch vom „Youth for Peace Festival“ im Januar des vergangenen Jahres. Eröffnet wurde es im Schatten der Statue, von einem Mann, der ohne den Rosenkranz am Handgelenk und den weißen Stehkragen kaum als Geistlicher zu erkennen wäre.
Die Journalistin Ece Temelkuran floh vor Erdoğan aus der Türkei, 2023 kam sie nach Deutschland. Sie schreibt über die bittere Erfahrung des Exils und warnt vor dem Heimatverlust der Menschen.
Barbara Eckle setzt als neue Intendantin der Opéra Lille aufs Wagnis. Derzeit glänzt in Leoš Janáčeks „Die Sache Makropoulos“ vor allem die litauische Sopranistin Aušrinė Stundytė.
Düstere Fiktion mit realistischen Elementen: Iulian Ciocans Roman über eine russische Invasion in die Republik Moldau liegt nun in deutscher Übersetzung vor.
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