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23.01.2026
18:10 Uhr
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Das Louisiana Museum zeigt Arbeiten des japanischen Architekten Tsuyoshi Tane und seiner chinesischen Kollegin Xu Tiantian. Die beiden verbindet eine interessante archäologische Annäherung an ihre Bauaufgaben.

Das Imperial Hotel, direkt am Kaiserpalast in Tokio gelegen, gilt als Frank Lloyd Wrights bestes Werk in Japan. Dieses Prädikat hat das Prachthotel leider nicht davor bewahrt, 1968 ohne zwingenden Grund abgerissen und durch einen schnöden Neubau-Kasten ersetzt zu werden. Diese baukulturelle Dummheit beweinen Architektur-Interessierte bis heute. Es ist eine Art ausgleichende Ironie der Geschichte, dass nun der Nachkriegsbau seinerseits ohne zwingenden Grund abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wird. Diesen hat nun aber ein Architekt entworfen, der auf subtile Weise auf den Vorgängerbau Bezug nimmt, ohne ihn zu imitieren.
Winterthur verblüfft mit seiner Museumslandschaft voller hochkarätiger europäischer Malerei. Sie ist ein Erbe der industriell geprägten Stadtgeschichte und zeigt mustergültig, wie Wohlstand in Kunstsinn münden kann.
Cézanne gilt zu Recht als Erfinder der Abstraktion. Doch ist sie bei ihm subtil und nicht brutal, wie die Fondation Beyeler bei Basel atemnehmend zeigt.
Die Thriller-Autorin Kristina Ohlsson verwebt in ihrem Kinderbuch „Flammenrad“ Familienerbe, Freundschaft und Übernatürliches zu einer Mystery-Geschichte. Das ist nur etwas für Hartgesottene.
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