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31.01.2026
08:13 Uhr
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Die Lebendspende von Organen wird neu geregelt und damit der Tausch zwischen fremden Menschen möglich gemacht.

„Enormes Potenzial für Verschlechterungen“: Die Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Heidi Reichinnek, sieht die Vorschläge zur Zusammenlegung staatlicher Hilfen skeptisch. (Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)
Das war eine Nachricht mit Seltenheitswert, die am Freitagnachmittag von Berlin aus durch die schwerfällige Gesundheitsrepublik waberte: Deutschland geht entschlossen neue Wege in der Organspende. Der „Nierentausch“ wurde zum ersten Mal im Deutschen Bundestag als Gesetzentwurf verhandelt. Und auch wenn im hohen Haus noch nichts endgültig entschieden wurde, weil sich die Bundestagsausschüsse im weiteren Verlauf noch zur dritten Novellierung des Transplantationsgesetzes noch feinabstimmen müssen, an der Sache selbst dürfte das kaum etwas ändern: Die Möglichkeit der Lebendspende von Nieren zwischen nicht verwandten Menschen wird auch in Deutschland wohl kommen.
Die stürmischen Entwicklungen auf dem Feld der Künstlichen Intelligenz treffen fast alle wissenschaftlichen Disziplinen. Kaum eine dürfte sich aber so tiefgreifend verändern wie die Mathematik.
Die Abnehmspritze verändert die Gesellschaft, die Nationalakademie fordert einen leichteren Zugang. Und es kommt noch dicker: Forscher arbeiten an der Einmal-Genspritze, die das Abnehmen automatisiert.
In einem großen Feldexperiment haben zwei Forscherinnen herausgefunden, dass Pflanzen viel miteinander kommunizieren müssen. Das dürfte für Landwirte interessant sein.
Verantwortlicher Redakteur für das Ressort „Wissenschaft“.
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