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15.11.2025
10:34 Uhr
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Ola Källenius denkt um. Der Schwede will den ältesten Autohersteller der Welt aus der Krise führen. Da liegt einiges vor ihm.

Ein Novemberabend in Stuttgart. Der Veranstaltungssaal im Stadtzentrum ist bis auf den letzten Platz besetzt, gut 300 Zuhörer sind gekommen. Mercedes-Chef Ola Källenius nimmt vorne auf dem Podium Platz, mit ihm in der Runde sind unter anderem Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die frühere Bosch-Managerin Martina Merz.
Gewerkschaftschefin Christiane Benner wirft den deutschen Chefs Planlosigkeit vor. Im Interview warnt sie davor, dass zunehmend jüngere Arbeiter von den Sparprogrammen der Unternehmen betroffen sein werden.
Die neue Bahnchefin Evelyn Palla nutzt das größte Baustellendesaster der Republik zu einem geschickten Schachzug. Dabei folgt sie der klassischen Management-Lehre.
In Nord- und Mitteleuropa finden sich 80 Prozent der schnellen Ladesäulen. Der Osten und Süden der EU bleibt unterversorgt. Das hat Folgen für die dortigen Automärkte.
Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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