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04.03.2026
11:22 Uhr
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Gabriel Felbermayr, der neue „Wirtschaftsweise“, sieht im Irankrieg auch Chancen für die hiesige Wirtschaft. Und er hält eine Begrenzung der Spritpreise für machbar.

Kurzfristig dämpft der Krieg die Konjunktur. Es gilt die Regel, dass ein Anstieg des Ölpreises um zehn Dollar je Fass in den entwickelten Volkswirtschaften ungefähr 0,1 Prozentpunkte Wachstum kostet. Die Frage ist: Wo endet der Anstieg des Ölpreises? Dann haben wir in Europa noch mal über die Gaspreise einen zweiten, ähnlich gelagerten Effekt. Und wir haben die höhere Unsicherheit, auch das dämpft die Wirtschaft. Aber langfristig gibt es natürlich auch eine gute Seite. Wenn das Regime der Mullahs verschwindet und der Iran in die Weltwirtschaft zurückkehrt, dann gibt es große Chancen für die Konjunktur – auf globaler Ebene auch und besonders für Deutschland und Europa.
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Redakteur in der Wirtschaft und zuständig für die „Die Lounge“.
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